Kulturpolitik

  1. Kultusministerium als Rückgrat für eine neuformung und dem Ausbau des deutschen Film- und Videospielmarktes.
    • 1.1. Die größere Finanzierung des heimatlichen Marktes für Filme und Serien soll mehr Autonomie vor amerikanischer, chinesischer und russischer kultureller Beeinflussung sorgen.
  2. Wir betrachten die immer weiter ansteigende Anzahl an Verschwörungstheoretikern und Esoterikern als höchst problematisch an und wollen daher aktiv die Intellektuelle Szene Deutschlands stärken um ein zweites aufklärerisches Zeitalter zu beginnen.
  3. Wir möchten Pastafarianismus und Satanismus als Religionen anerkennen.
    • 3.1. Aufgrund der dauerhaft steigenden Zahlen von Paganisten Europaweit aber auch in Deutschland speziell, streben wir an kleine Schreine für die wichtigsten germanischen und/oder nordischen Gottheiten zu errichten verteilt in verschiedenen Orten Deutschlands.
  4. Polygame Ehen legalisieren.
  5. Falsche Gleichgewichtung ist eines der größten Probleme im heutigen Journalismus.
  6. Bilder, Volle Vornamen und Geschlechtsangaben sollten nicht verpflichtend sein in Bewerbungen. Dies wäre um einiges effizienter als eine Frauenqoute.
  7. Gegenderte Sprache hatte das Ziel das Gesellschaftliche Blickfeld zu erweitern und mehr Leute zu inkludieren, dies erachten wir als gescheitert und fehlgeleitet. Deutsch ist bereits eine der schwersten natürlichen Sprachen die man erlernen kann, eine zusätzliche verkomplifizierung, welche nicht mal klare Regelungen hat schadet sowohl den 10% an Bürgern mit Lese- und Schreibschwächen, sondern auch den zugezogenen Ausländern welche die deutsche Sprache noch erlernen müssen, dementsprechend spielen die Verfechter der gegenderten Sprache Minderheiten der Gesellschaftsstruktur gegeneinander aus. Man kann die Inkludierung von Gruppen nicht auf Kosten der exkludierung anderer Gruppen durchziehen und dies mit Inklusion rechtfertigen.
  8. Aufgrund der Tatsache das immer weniger Menschen Fernsehgeräte oder Radios besitzen sollte der Öffentliche Rundfunk auch mehr Fokus auf Digitalisierung setzen. Wir fordern entsprechend den Ausbau des Funk-programms mit besonderen Fokus auf die politische Pluralität.
    • 8.1. Feminismus als Thema im Funk-programm wird in unseren Augen viel zu oberflächlich und teilweise sogar fehlleitend dargestellt. Feminismus wird oftmals als eine einzelne politische Bewegung wahrgenommen und Argumente gegen den propagierten Feminismus werden als Antidemokratisch und Rechtsextrem dargestellt, bei dieser Darstellung wird allerdings vernachlässigt das es bei den Feminismus um mehrere sehr verschiedene Ideologien handelt, welche durchaus im Konflikt stehen können oder sogar sich gegenseitig ausschließen. Wenn der Öffentlich-rechtliche Mediendienst also von ihrer neoliberalen feministischen Strömung in Funk Dokus erzählt, sollten sie gleichzeitig auch über Xenofeminismus, Cyberfeminismus, Anarcha- feminismus, konservativen Feminismus, nationalistischen Feminismus und marxistischen Feminismus reden um die wahre Bandbreite und differenzierung der feministischen Bewegung aufzuzeigen. Andernfalls kommt in der Bevölkerung nur das Bild an das Feminismus als Ideologie zerstritten und Widersprüchlich ist, wobei es in Realität dabei um etliche verschiedene Ideologien handelt.
  9. Per Anschluss statt Per Haushalt sollten die Rundfunkbeiträge Gezahlt werden (Nach Vorbild der BBC)
  10. Der Großteil der Rundfunkbeiträge soll wieder in Politik, Wissenschaft und Kultur gehen. Sport kann komplett gestrichen werden, da man dies auf dutzenden privaten Sendern nachverfolgen kann.
  11. Beim Falle einer Gründung einer autonomen anarchistischen Kommune sind wir offen für friedliche Diskussionen mit der Kommune wie eine zukünftige Ko-existenz machbar wäre und bei einem erfolgreichen Gespräch würden wir diese Anerkennen.
  12. Sollten wir Teil einer Regierung das Kulturministerium übernehmen können, streben wir an ein deutschsprachiges Videobattlerap-turnier zu finanzieren, welches mit möglichst wenig Einfluss der Regierung und des Bundestags nach den traditionellen Regeln des Battleraps fungiert. (Battlerap ist teil der deutschen Kultur und hat es ausserhalb von großen Labels immer schwieriger, die kapitalisierung der Kunst und Kultur ist hierbei das Problem welches wir mit dem Projekt bekämpfen wollen.)
  13. Wir wollen die Produktion einer Mini-Dokureihe anstreben, welche sich ausgiebig mit den deutschen Bundes-, Landtags- und Europawahlen seit der Gründung der BRD auseinandersetzt, dabei alle antretenden Parteien, inkl. der Kleinparteien, durchleuchtet und die damaligen Probleme und Diskussionen benennt. Dies würde auch eine Übersicht über die Entwicklung der Parteien von Wahl zu Wahl und die Entwicklung der Diskussionen beinhalten. Eine anschließende Dokureihe über alle bisherigen Regierungen und ihrer Entscheidungen kann in Betracht gezogen werden.
  14. Eine staatlich finanzierte Social Media Seite als Alternative zu den kapitalistischen Social Media Seiten mit der Priorität Filterblasen aufzusprengen und der Kontaktherstellung der gesamten politischen Vielfalt Deutschlands untereinander. Diese App wäre nicht der Regierung unterstellt da es zuviel Manipulationspotential bieten würde und müsste ähnlich wie die öffentlich-rechtlichen gehandhabt werden mit einem Aufsichtsrat bestehend aus gewählten Vertretern aller Parteien im Bundesrat.
  15. Wenn ein Videospiel gekauft wird von einem Spieler, dann sollte das gekaufte Spiel rechtlich dem Spieler gehören und dieser sollte es auch mit Mods anpassen dürfen wie es der Spieler für richtig hält. Auch die Modder-community ist ein Teil der deutschen Kultur und sollte geschützt werden.
  16. Neue Konsolen auf dem Markt müssen verpflichtet sein Spiele aus mindestens einer vorherigen Konsolengeneration abspielen zu können.
  17. Deutsche Indie-Spieleentwickler sollten gefördert werden.
  18. Belohnungen fürs erste mal oder wiederholte Geld ausgeben in bereits erworbenen Spielen sollte verboten werden.